Angst und Panik bewältigen – Psychologin in 1220 Wien Kagran
Leiden Sie unter starken Ängsten, ständigen Sorgen oder Panikattacken? Vielleicht haben Sie das Gefühl, dass Angst und Panik Sie überwältigen, obwohl Sie wissen, dass keine unmittelbare Gefahr besteht. Oder Sie vermeiden zunehmend Situationen, die früher selbstverständlich waren.
Wenn Sie sich darin wiedererkennen, sind Sie damit nicht allein. Angststörungen und Panikattacken gehören zu den häufigsten psychischen Belastungen überhaupt.
Als Klinische Psychologin in Wien-Kagran (1220 Wien) begleite ich Jugendliche und Erwachsene dabei, Ängste besser zu verstehen, den Angstkreislauf zu durchbrechen und wieder mehr Freiheit, Sicherheit und Lebensqualität zu gewinnen.
Angst gehört zum Leben – wann wird sie zur Belastung?
Angst ist grundsätzlich etwas Sinnvolles. Sie schützt uns vor Gefahren und hilft uns, schnell auf Bedrohungen zu reagieren. Durch die menschliche Evolution war Angst ein wichtiger Überlebensmechanismus.
Problematisch wird Angst dann, wenn unser inneres Warnsystem dauerhaft aktiviert bleibt. Viele Betroffene beschreiben das Gefühl, ständig auf der Hut zu sein oder nie wirklich entspannen zu können.
Psychologische Unterstützung kann hilfreich sein, wenn:
- Ängste sehr stark werden
- Panikattacken auftreten
- Situationen vermieden werden
- ständige Sorgen belasten
- Lebensqualität verloren geht
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Woran erkennen Sie eine Angststörung oder Panikattacken?
Angst und Panikstörungen können sich auf unterschiedliche Weise zeigen. Panik kann plötzlich und intensiv auftreten und nahezu überwältigend sein. Angst kann jedoch auch subtil Ihren Alltag begleiten.
Typische Symptome einer Panikattacke:
- Herzrasen oder Herzstolpern
- Atemnot oder Engegefühl
- Schwindel oder Benommenheit
- Zittern oder Schwitzen
- Übelkeit oder Druckgefühle
Weitere häufige Gedanken sind:
- „Ich bekomme einen Herzinfarkt.“
- „Ich werde ohnmächtig.“
- „Ich verliere die Kontrolle.“
- „Mit mir stimmt etwas nicht.“
- „Das hört nie wieder auf.“
Diese Symptome können sehr beängstigend sein. Gleichzeitig sind sie typische Reaktionen eines Körpers, der glaubt, sich in Gefahr zu befinden. Viele Menschen sind zunächst verunsichert, weil sie ihre körperlichen Symptome nicht einordnen können. Nicht selten entsteht die Sorge, schwer körperlich krank zu sein oder die Kontrolle zu verlieren.
Typische Anzeichen von Angststörungen:
- innere Unruhe und intensives Grübeln
- Schlafstörungen
- die Angst vor der Angst
- sozialer Rückzug
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Wie entsteht der Angstkreislauf?
Vielleicht haben Sie bereits erlebt, wie schnell sich Angst selbst verstärken kann. Ein körperliches Symptom löst einen beängstigenden Gedanken aus. Dieser Gedanke verstärkt wiederum die körperliche Reaktion.
So entsteht ein Kreislauf aus:
- Körpersymptomen
- belastenden Gedanken
- zunehmender Anspannung
- verstärkter Angst
- erneuter Alarmreaktion
Mit der Zeit entsteht häufig die Angst vor der Angst selbst. Viele Betroffene beobachten ihren Körper ständig und verlieren zunehmend das Vertrauen in ihre eigene Sicherheit.
Warum Vermeidung die Angst verstärkt
Vermeidung ist eine völlig verständliche Reaktion. Wer Angst erlebt, möchte sich schützen. Kurzfristig funktioniert das auch.
Langfristig lernt unser Gehirn jedoch, dass die vermiedene Situation tatsächlich gefährlich gewesen sein muss. Dadurch wird die Angst oft stärker und breitet sich weiter aus.
Beispiele für Vermeidung sind:
- öffentliche Orte meiden
- alleine nicht weggehen
- Termine absagen
- ständig Rückversicherung suchen
- körperliche Symptome kontrollieren
Der entscheidende Punkt ist: Nicht die Angst hält den Teufelskreis aufrecht, sondern häufig die Vermeidung.
Erste Hilfe bei einer Panikattacke
Wenn eine Panikattacke auftritt, fühlt sie sich oft überwältigend an. Gleichzeitig gibt es Methoden, die helfen können, das Nervensystem wieder zu beruhigen.
Hilfreiche Sofortmaßnahmen sind:
- länger ausatmen als einatmen
- bewusst fünf Dinge wahrnehmen
- Akupressurpunkte stimulieren
- beide Füße fest spüren
- Gegenstände im Raum zählen
Die sogenannte „5-Dinge-Methode“ kann beispielsweise helfen, die Aufmerksamkeit wieder nach außen zu lenken:
- 5 Dinge sehen
- 4 Dinge spüren
- 3 Dinge hören
- 2 Dinge riechen
- 1 Sache schmecken
Diese Techniken ersetzen keine Behandlung, können aber dabei unterstützen, das Gefühl von Kontrolle und Sicherheit wiederzuerlangen.
Wie unterstütze ich Sie bei Angst und Panik?
Mir ist wichtig, dass Sie Ihre Ängste nicht als persönliches Versagen erleben müssen. Angst ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine verständliche Reaktion unseres Nervensystems.
In der gemeinsamen Arbeit betrachten wir sowohl die körperlichen Reaktionen als auch die Gedanken, Gefühle und Erfahrungen, die mit Ihrer Angst verbunden sind.
Dabei unterstütze ich Sie unter anderem dabei:
- Angstreaktionen besser zu verstehen
- körperliche Symptome einzuordnen
- Vermeidungsverhalten zu reduzieren
- Vertrauen zurückzugewinnen
- wieder freier zu leben
Mein Ziel ist nicht, dass Sie niemals mehr Angst erleben. Mein Ziel ist, dass Angst nicht länger Ihr Leben bestimmt.
Was wäre für Sie wieder möglich, wenn die Angst nicht mehr im Mittelpunkt stehen würde?
Vielleicht würden Sie:
- wieder spontan Entscheidungen treffen
- entspannter unter Menschen sein
- Reisen und Ausflüge genießen
- Ihrem Körper wieder vertrauen
- sich wieder freier fühlen
Viele Menschen beschreiben als ihr wichtigstes Ziel nicht die vollständige Angstfreiheit, sondern das Gefühl, ihr Leben wieder selbst gestalten zu können.
Genau dabei möchte ich Sie professionell und einfühlsam begleiten – in Ihrem Tempo und auf eine Weise, die zu Ihnen und Ihrer Lebenssituation passt.
Welche Methoden verwende ich?
Jeder Mensch erlebt Angst anders. Deshalb passe ich die psychologische Begleitung immer an Ihre individuellen Bedürfnisse, Ihre Lebensgeschichte und Ihre persönlichen Ziele an.
Ich arbeite mit einer Kombination aus körperorientierten und kognitiv-verhaltensorientierten Methoden. Dadurch können sowohl körperliche Angstreaktionen als auch belastende Gedanken und Verhaltensmuster gezielt bearbeitet werden.
Unter anderem arbeite ich mit der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie (PEP) nach Dr. Michael Bohne. PEP unterstützt dabei, belastende Gefühle zu regulieren, innere Blockaden zu lösen und die eigenen Ressourcen wieder besser wahrzunehmen.
Besonders wichtig ist mir eine professionelle, wertschätzende und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit. Deshalb gibt es auch nicht die eine richtige Behandlung, sondern den Weg, der zu Ihnen passt.
Vereinbaren Sie ein Erstgespräch
Wenn Ängste oder Panikattacken Ihr Leben zunehmend einschränken, müssen Sie diesen Weg nicht alleine gehen.
Als Klinische Psychologin begleite ich Jugendliche und Erwachsene in meiner Praxis in Wien-Kagran (1220 Wien) sowie online.
In einem Erstgespräch können wir gemeinsam besprechen, was Sie belastet und welche Unterstützung für Sie hilfreich sein könnte.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und Sie auf Ihrem Weg zu mehr Sicherheit, Freiheit und Lebensqualität zu begleiten.
FAQ – Einfach erklärt
Was ist eine Angststörung?
Eine Angststörung liegt vor, wenn Ängste sehr stark werden und den Alltag erheblich beeinträchtigen.
Was ist eine Panikattacke?
Eine Panikattacke ist eine plötzlich auftretende intensive Angstreaktion mit körperlichen und psychischen Symptomen.
Was ist der Angstkreislauf?
Der Angstkreislauf beschreibt die gegenseitige Verstärkung von Körperreaktionen, Gedanken und Angstgefühlen.
Warum verstärkt Vermeidung die Angst?
Vermeidung verhindert neue positive Erfahrungen und hält dadurch die Angst langfristig aufrecht.
Was ist die Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP)?
PEP ist eine psychologische Methode nach Dr. Michael Bohne, die körperliche und emotionale Prozesse zur Bewältigung belastender Gefühle einbezieht.